Posts Tagged‘Self Driving Car’

CC-BY-NC2.0 Lizenz von flickr.com Brook Ward - "Self Portrait"

[Analyse] Der Weg zum selbstfahrenden Auto ist (noch) lang

by Paul Balzer on 20. Januar 2016

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Seit circa zwei Jahren mischt Google medial massiv im Business der selbstfahrenden Autos mit. Man hat praktisch den Eindruck, als ob es nur noch eine Frage des äußeren Erscheinungsbildes ist, welches Fahrzeug Google nun als Taxiersatz auf die Straßen dieser Welt los lässt.

Ersatz für den privaten PKW, für das Taxigewerbe sowieso und auch Waren- und Dienstleistungen werden alsbald durch die Self Driving Cars ersetzt, so die mediale Darstellung. Journalisten und Blogger geben jedes noch so schön aussehende Foto von selbstfahrenden Autos zum besten und wiederholen Aussagen über die dinosaurierartige Entwicklungsgeschwindigkeit der deutschen Automobilhersteller.

Ich möchte mit diesem Beitrag eine kleine Einschätzung zu der aktuellen und zukünftigen Situation der selbst fahrenden Autos machen.

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By: Steve Jurvetson

Google Self Driving Car in der Stadt

by Paul Balzer on 29. April 2014

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Google präsentierte dieser Tage mal wieder einen interessanten Einblick in die Entwicklungsarbeit der vollautonomen Fahrzeuge. Im Vergleich mit dem autonomen Navigieren in der Stadt ist das Fahren in der Wüste ein vergleichsweise einfaches Unterfangen.

Das Video zeigt eindrucksvoll, welche Sonderfälle vom Auto erkannt und korrekt behandelt werden müssen.

Anders als ein iPod oder das WLAN Radio, darf ein Auto niemals abstürzen. Eine algorithmische Fehlentscheidung führt oft zu Sach- oder Personenschaden, was der Maschine nicht verziehen wird. Menschen fahren auch nicht perfekt, aber daran hat man sich gewöhnt.

Der erste große Rechtsstreit über die Haftungsfrage lässt mit Sicherheit nicht mehr lang auf sich warten…

Titelbild: Steve Jurvetson

By: Andrew Magill

Vollautomatisches Parken und das Wiener Übereinkommen

by Paul Balzer on 4. Februar 2013

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Fahrzeuge werden immer intelligenter, viele haben vollautomatische Parkassistenten, welche parallel zur Fahrtrichtung längs einparken können. Aktueller Stand der Serienfahrzeuge ist, dass das Fahrzeug auch quer zur Fahrtrichtung in eine Parklücke rangieren kann. Damit sind zum einen lästiges Kurbeln als auch das nackenunfreundliche Umdrehen auf ein Minimum reduziert. Mit Spiegeln rückwärts fahren können ja die wenigsten, wenn man das Treiben in der Stadt beobachtet. Hinzu kommt, dass die Fahrzeuge immer breiter und länger werden und auch die Stoßfänger oft lackiert sind. All das sind Gründe, dem Fahrzeug den Parkvorgang zu überlassen. Valeo zeigt in diesem Konzeptvideo ganz geschlechterneutral (#Aufschrei), wie die Zukunft aussehen könnte:

Dabei stellen sich ein paar Fragen, welche es zu bedenken gibt.

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pandey-mcbride-extrinsic-calibration-of-a-3d-laser-scanner-and-an-omnidirectional-camera

Self-Driving-Car: Wo wird Deutschland in 20 Jahren stehen?

by Paul Balzer on 8. Mai 2012

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Am gestrigen 07.05.2012 hat Google für Nevada, U.S.A. die Lizenz erhalten, welche die automobile Welt verändern könnte. Google darf die Testflotte, bestehend aus sechs Toyota Prius, einem Audi TT und einem Lexus RX450h auf öffentlichen Straßen fahren lassen. Der Gag an der Sache ist, dass die Fahrzeuge vollständig autonom fahren können. Von der Wegplanung über die Umfeldwahrnehmung, Kollisionsvermeidung, Spurwechsel, Abbiegemanöver als auch Ein-/Ausparken ist alles implementiert, was ein Fahrzeug können muss.

Umfeldwahrnehmung durch einen 3D Laserscanner | Quelle: Pandey, McBride - Extrinsic calibration of a 3d laser scanner and an omnidirectional camera, http://dx.doi.org/10.3182/20100906-3-IT-2019.00059

Der leitende Forscher bei Google ist der deutsche, ehemalige Stanford Professor Sebastian Thrun, welcher einräumt, dass die Fehlerquote der Fahrzeuge derzeit noch zu hoch sei. Im Schnitt alle paar 1000km müsse der speziell geschulte Testfahrer, welcher immer an Board ist, eingreifen. Dies sei zwar besser als ein betrunkener Fahrer, allerdings noch wesentlich schlechter als ein aufgeweckter normaler Durchschnittsfahrer, so Thrun. Und genau das ist der Grund, weshalb es jetzt an den Flottentest geht. Die Algorithmen können nur besser werden, wenn daran geforscht, gearbeitet und Fehler gemacht werden. Es gilt Millionen von Testkilometern zu absolvieren, damit die Fehlerquote auf niedrige ppm sinkt und eine signifikante Verbesserung gegenüber dem humanen Fahrer erreicht werden kann.

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