Elon Musk bestätigt: Ab sofort kostenlos Tesla fahren

Mai 2013 | von | zum Thema Fahrzeugtechnik

Mai
31

Wenn Elon Musk sagt, er baut das beste Auto der Welt, dann meint er das so. Ab sofort steht flächendeckend in den USA eine Tesla Supercharger Station im Umkreis bereit, welche es in 20min erlaubt den Tesla nahezu voll zu laden. Der Preis für ein mal auftanken: Free! Forever!

Das bedeutet, dass die Kalkulation um Wirtschaftlichkeit und Nutzen dieser grandiosen Fahrzeuge völlig neu überdacht werden muss. Nicht zuletzt auch wegen dem Finanzierungs-/Leasingangebot in Zusammenarbeit mit Wells Fargo and US Bank sowie dem durch Tesla Motors als auch Elon Musk persönlich (!) garantiertem Mindestrestwertes wenigstens auf Höhe einer Mercedes S Klasse. Das ist eine Ansage.

Was ebenfalls interessant ist: Tesla Motors hat neben dem aktuellen Car of the Year 2013 Model S für die nächste Zeit auch das SUV Model X in der Pipeline.

Direkt danach folgt ein Volumenmodell, welches nur die Hälfte des Model S kosten soll und ca. 20% kleiner ist. Spätestens dann ist der Durchbruch als Alltagsfahrzeug geschafft, vielleicht sogar in Deutschland.

Aktienkurs Tesla Motors

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Hilfe, mein Prof blogt! – Warum?

Mai 2013 | von | zum Thema Allgemeines

Mai
29

Anja Lorenz fragt, weshalb Leute aus dem Hochschulumfeld bloggen? Ich bin nun kein Professor, weshalb die Überschrift nicht ganz passend ist, aber ein bisschen mit Hochschullehre habe/hatte ich ja auch zu tun.

Deshalb ein paar Gedanken, weshalb es sich für mich lohnt.

Das Ideal des Menschen ist Quelle zu sein, nicht Senke. – Gunter Dueck beim JamCamp 2011

Damit könnte man es eigentlich schon beenden. Aber ein paar mehr Gründe gibt es doch noch, welche ich im folgenden ausführen möchte.

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Das Kalman Filter einfach erklärt [Teil 2]

Mai 2013 | von | zum Thema Fahrzeugtechnik

Mai
11

Nachdem wir im Teil 1 den Kern des Kalman Filters geklärt haben, widmen wir uns nun dem komplizierteren Teil. Die genannte Vorgehensweise mit dem multiplizieren bzw. addieren der Mittelwerte und Varianzen funktioniert so nur im eindimensionalen Fall.

Kalman-Filterstruktur

Das heißt, wenn der Zustand, den man messen möchte, mit nur einer Variablen vollständig beschrieben werden kann. Das Beispiel, welches eingangs genannt wurde, die Position eines Fahrzeugs im Tunnel zu bestimmen, kann aber nicht mehr mit einer Variablen vollständig beschrieben werden. Zwar interessiert nur die Position, aber diese ist genau genommen ja schon 2-Dimensional in der Ebene (x & y). Außerdem kann nur die Geschwindigkeit (x’ & y’) gemessen werden, nicht die Position direkt. Dies führt zu einem 4D-Kalman-Filter, mit folgenden Zustandsvariablen:

x=\begin{bmatrix}x \\y \\\dot x \\\dot y\end{bmatrix}

Herr Kalman hatte sich nun überlegt, wie man es schafft, trotz verrauschter Messung einzelner Zustandswerte, eine optimale Schätzung aller Zustände zu berechnen.

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Das Kalman-Filter einfach erklärt [Teil 1]

Mai 2013 | von | zum Thema Fahrzeugtechnik

Mai
11

Nehmen wir an man fährt mit seinem PKW Navi in einen Tunnel. Das GPS Signal ist weg. Trotzdem möchte man vielleicht angezeigt bekommen, dass man die Ausfahrt im Tunnel nehmen soll. Woher soll das Navi wissen, wo man gerade ist? Richtig: Es fusioniert die Fahrzeugsensoren und berechnet damit die Position so gut es geht.

YUKnowKalman

Nun denkt man sich: OK, wenn ich zuletzt am Tunneleingang war und mit 50km/h fahre, dann kann das Navi ja exakt ausrechnen, wo (x=Position) man sich 1 Minute (t=Zeit) später befindet:

x=x_\text{Tunneleingang}+v\cdot t

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Integration eines Laserscanners in das Gesamtfahrzeug

Mai 2013 | von | zum Thema Fahrzeugtechnik

Mai
07

Da habe ich aber große Augen bekommen, als Dr. Zetsche heute auf der re:publica davon sprach, dass das Design der Grund wäre, weshalb Fahrzeuge deutscher Produktion mit Radar+Stereokamera ihr Umfeld wahrnehmen und nicht mit einem Laserscanner. Das Google Self-Driving-Car hingegen setzt auf Laserscanner.

Wenn Sie mal so ein Google-Fahrzeug gesehen haben, sieht das in etwa aus wie eine Mondlandefähre. Und dann haben sie oben auf dem Dach diese Teleskop-Geschichte, und die kostet in etwa so viel wie das Auto darunter.

Da mag er Recht haben, denn Google setzt auf Velodyne HDL-64E sensoren, welche 360° Rundumsicht ermöglichen, aber es gibt auch Laserscanner aus Deutschland, welche sich ohne Probleme in das Fahrzeugdesign integrieren lassen:

Quelle: Ibeo Laserscanner - Der Multi-Applikations-Sensor, Braunschweiger Verkehrskolloquium, 2006

Quelle: Ibeo Laserscanner
- Der Multi-Applikations-Sensor, Braunschweiger Verkehrskolloquium, 2006

Diese Abbildung, welche aus dem Jahr 2006 stammt, zeigt zahlreiche nahtlose Integrationsmöglichkeiten, ich vermute also eher den betriebswirtschaftlichen Teil der Aussage: Denn die Sensoren sind auf Grund fehlender Massenproduktion einfach noch zu teuer.

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Kurze Durchsage aus Palo Alto: Tesla Motors war im Q1/2013 profitabel

April 2013 | von | zum Thema Allgemeines

Apr
01

Dass es aus der Sicht des Ingenieurs spannend ist, was dort aus Palo Alto kommt: Keine Frage. Jetzt allerdings werden auch die Steakholder aufmerksam, denn Elon Musk verkündet, dass statt 4500 Fahrzeugen, satte 4750 im ersten Quartal ausgeliefert wurden und damit die Ziele übererfüllt sind. Tesla Motors war im Q1/2013 profitabel.

As a result, Tesla is amending its Q1 guidance to full profitability, both GAAP and non-GAAP.

Kleine Randnotiz: Kaum einer (4%) der 4750 Käufer im Q1/2013 hat den kleinen 40kWh Akku gewählt. Tesla ist das zu teuer da extra einen Kleineren einzubauen und installiert einen 60kWh, aber beschränkt die Reichweite per Software auf die des 40kWh Akkumulators.

Außerdem gibt es für alle Kunden, die mindestens einen 60kWh Akku bestellt haben den Supercharger dazu.

Hört sich stark danach an, dass es bald Jailbreak-OBD-Hacks für die Fahrzeuge gibt, wenn praktisch das Premium Modell in Hardware da steht, aber nur per Software auf das Günstige runter gegraded wurde.

[via Pressemitteilung Tesla Motors]

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